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Dillitzer – Fans verhindern Weltuntergang!
München, 7.12.2012. Die vulgarischen Fünflinge stehen auf der Bühne des Münchner Rationaltheaters. Engagiert als Vorboten der Apokalypse sollen sie dem Publikum die Nachricht vom bevorstehenden Weltuntergang (nur noch 14 Tage!) möglichst schonend beibringen.
Magic, King und Co sind
im Alarmzustand – wie werden die Zuhörer auf die Hiobsbotschaft reagieren?
Bei derartigen Jobs muss mit allem gerechnet werden, also hat sich Stanislaus Dillitzer heute besonders ins Zeug gelegt. Verkleidet als roter Engel der Apokalypse* will er den Zuhörern den Ernst der Lage demonstrieren. Auch die anderen Bandmitglieder haben sich nicht lumpen lassen und sich noch kurz vor dem Auftritt gegenseitig tätowiert!
Die Vulgaren sind scheinbar auf alles vorbereitet, sogar auf eventuelle Massenpanik, Brandschatzungen oder Plünderungen, doch mit einem haben sie nicht gerechnet: Mit dem bewundernswertesten Publikum ever, jemals und überhaupt.
Im Rationaltheater ist nämlich ein munteres Völkchen eingetrudelt, das jeden Hinweis auf das nahende Weltende einfach weg tanzt, weg singt und weg lächelt! Diese unvorstellbar gut gelaunte Meute hat das Etablissement so bis zum Rand mit guter Laune angefüllt, dass Dillitzer gezwungen sind, sich davon anstecken zu lassen.
So wird die vermeintliche Armageddon-Feier kurzerhand umfunktioniert. Die mitgebrachten Maya-Kalender werden verbrannt und auf ihrer Asche steigt eine Party, die Dillitzer niemals vergessen wird und die dank des Einsatzes brennbarer, transparenter Getränke erst im Morgengrauen endet.
Die schlecht rasierten Fünflinge möchte sich für diese schönen Momente bedanken. Zuallererst bei unserem Tonmann Bindislav Dillitzer, der dank seiner geschickten Ohren einen Polizeieinsatz verhindern konnte. Dann natürlich bei unserem Support Anna Lutz und Florian Hinkelmann, mit denen wir hoffentlich bald wieder die Bühne teilen dürfen (spielen wir dann „Man Of Constant Sorrow“ zusammen?) und nicht zuletzt bei den wahnwitzigen Dillitzer-Fans. Fühlt euch alle abgeleckt und geliebt.
Eine gesonderte Erwähnung gibt es trotzdem. Sie geht an die Damen (und natürlich auch an die Herren) in den ersten Reihen v
or der Bühne.
Euch möchten wir auf unseren Informationsabend „Die US-Mormonen. So toll kann die Vielehe sein“ einladen. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten!
*„Und es wird kommen der fünfte Engel und er wird haben rote Flügel. Und er wird nächtigen müssen in der Ankleide des Rationaltheaters. Dort wird man ihn über Nacht einsperren.und all sein Rufen wird ungehört bleiben bis zur Morgenstund …
DILLITZER am 07.12. live im Rationaltheater
Noch 17 Tage bis Weihnachten, noch 14 Tage bis zum Weltuntergang – wenn das kein Anlass ist, um einen gepflegten Abend mit den vulgarischen Fünflingen zu verbringen! Wieder einmal entern Flash, King, Magic, Stanislaus und Miss DILLITZER das Rationaltheater, um dem Publikum ihren wahnwitzigen Sound-Mix um die Ohrwaschel zu hauen.
Gereicht werden Indie-Rock, entstaubte Gassenhauer, Balkaneskes und Desaströses, immer getreu dem Motto:
DILLITZER ist ein Erlebnis wert!
Als Support begrüßen wir die atemberaubende Anna Lutz (Cello) und den phantastischen, stets gut frisierten Florian Hinkelmann (Vox, Gitarre).
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: Euro 10
Karten unter: ticket@rationaltheater.de
Wir freuen uns auf einen Abend mit vielen “alteingefleischten” Fans, seltenen Gästen und erstmaligen Zuhörern.
Also…., Termin vormerken, freihalten, gerne weiterempfehlen.
GREEN DAY UND SCHINKENNUDELN
Seien wir doch ganz ehrlich: Die Beziehung zwischen Musikanten und ihren Zuhörern wird überschätzt. Denn oft genug wird die Anwesenheit von Publikum bei Konzerten von den Akteuren auf der Bühne als störend und unangenehm empfunden. Die attraktiven Damen in der ersten Reihe lenken nur vom Wesentlichen ab, immer klatscht jemand rein oder sorgt durch Anfeuerungsrufe für große Verwirrung. Nie ist man unter sich.
Umso erfreulicher, wenn jemand diesem Störfaktor entgegen wirkt und versucht, mit neuen Event-Ideen neuen Wind in die Live-Szene zu bringen. Pionierarbeit auf diesem Gebiet leistete am Freitagabend das Langwieder Brückerl mit der Veranstaltung „Bands unter sich – Musiker musizieren für Musiker“.
Drei Bands hatten sich nach einem komplexen Ausscheidungsverfahren für diesen Abend qualifiziert: Soundary, Paranotes und mittendrin: die vulgarischen Fünflinge, die sich überraschend als Vierlinge verkleidet hatten …
Wie zu erwarten war, lief alles nach Plan und auch der Gott der Meteorologen hatte mitgespielt. Ideales Weltuntergangswetter vertrieb auch den letzten Fan, der sich von dem Plakataufdruck „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ nicht hätte abschrecken lassen.
Endlich alleine – es konnte also losgehen!
Und wie es losging. Die besten Plätze waren im Nu ausverkauft, es wurde Pogo gereicht, der Profi-Faktor machte sich sofort bemerkbar. Weil es in der fachkundigen crowd von Damen und Herren vom Fach wimmelte, wurde an den richtigen Stellen ein „Hey!“, ein „Aho-ho-hoo-ho“ oder ein „Let`s Rock“ angestimmt, das die Menschen auf der Bühne beflügelte.
Ein Lob an dieser Stelle für King Dillitzer, der demnächst in unseren Chor aufgenommen wird.
Unser Brückerl-Resümee fällt also durchwegs positiv aus. Der Langwieder See ist nicht über die Ufer getreten, der Igel lebt, es gab Green Day und Schinkennudeln. Und doch möchten wir am Ende noch einmal kritisch auf Paranotes und Soundary eingehen.
Bitte beachten: Unsere Anmerkungen sind nicht musikalischer Natur. Hier war einfach alles – wie sagt man so schön? - First cream!
Paranotes:
Bassist und Schlagzeuger hatten sich etwas Rührendes ausgedacht. Um ihre Solidarität mit dem vulgarischen Volk zu signalisieren, trugen sie falsche, aufgemalte Bärte! Eine kleines Detail nur, aber welch große Geste!
Und doch müssen wir es der Rhythmussektion mitteilen: Euch ist hierbei ein kleiner kosmetischer Fehler unterlaufen.
Falsche Bärte werden UNTERHALB der Nase aufgebracht.
Soundary:
Hier trifft die ganze Wucht der Dillitzer-Kritik den Bassisten Philipp. Obwohl ihm mehrfach Prügel angedroht wurden und King Dillitzer ihn versehentlich bewusstlos geschlagen hatte, beharrte er darauf, seinen Music Man zu behalten.
Wir wissen, wo du wohnst, Philipp …
IN MÜNCHEN STEHT EIN OIDS RATHAUS – OANS, ZWOA, DILLITZER!
Ben Hur, Galileo Galilei, Hurricane Carter. Drei Beispiele für erschreckende Justizirrtümer der Menschengeschichte. Arme Würmer, zum Tode oder zu Schlimmerem verurteilt, die auf Galeeren oder in finsteren Verließen vergebens auf ihre Freisprechung warteten.
Glücklicherweise, liebe Dillitzer-Fans, leben wir heute in einer Gesellschaft, die Fehler in der Rechtsprechung nicht nur eingesteht, sondern auch wiedergutmacht.
Heute werden ihre Opfer im Rahmen von Großveranstaltungen rehabilitiert, man verleiht ihnen Urkunden zur Ehrenrettung, gibt ihnen ein warmes Mahl und schickt sie hinaus in die Freiheit.
Eines dieser Freisprechungs-Rituale fand gestern im altehrwürdigen Alten Rathaus zu München statt und die vulgarischen Fünflinge hatten die Ehre, die Veranstaltung musikalisch zu begleiten.
Gewaltig war unser Staunen, als wir den imposanten Ort betraten. 4000 Quadratmeter große Gobelins zierten die Wände und die Kronleuchter waren derart überdimensioniert, dass sie nicht in den Kofferraum unseres Bandbusses passten.
Und wie gut die vermeintlichen Straftäter aussahen!
Sie hatten gerade einmal die Volljährigkeit erreicht, waren in Begleitung von Erziehungsberechtigten und Bewährungshelfern angerückt und konnten den Moment der Erlösung kaum erwarten. Viele trugen die traditionellen Gewänder des bajuwarischen Volkes, vereinzelt plattelte jemand Schuh oder schnalzte Goaßl, dass es eine wahre Freude war.
Was uns noch mehr verblüffte, waren die Fähigkeiten, die sich die jungen Menschen in den Gefängniswerkstätten angeeignet hatten. Nahezu alle Anwesenden waren dazu in der Lage, Holzklötze rechtwinklig aneinander zu leimen und das Wort „Tropenholzfurnier“ fehlerfrei auszusprechen. Zum Beweis ihrer Kunst hatten sie beeindruckende Werkstücke in den Saal gekarrt – originalgetreue Nachbildungen des klassischen „Billy“-Regals, beheizbare Vogelhäuser aus Pressspan und aufblasbare Vitrinen im Stile des Gelsenkirchener Barocks.
In diesem Ambiente ließ sich gar trefflich musizieren. Die vulgarische Hymne wurde geschmettert und viele weitere Dillitzer-Hits animierten das Publikum zu fröhlichen Tänzen, die allesamt im Sitzen ausgeführt wurden. Ja, liebe Fans, wir mussten uns richtig ins Zeug legen, denn die Entertainment-Konkurrenz war an diesem Abend riesig: neben einer spektakulären Power-Point-Präsentation in senfgelb hatten die Veranstalter einen CSU-Abgeordneten und einen fantastischen Ottfried Fischer-Imitator organisiert, um uns zu Höchstleistungen anzustacheln.
Nicht ohne Prahlerei sei an dieser Stelle behauptet, dass wir uns respektabel aus der Affäre gezogen haben. Dies verdanken wir nicht zuletzt unserem Cousin Milkislav Dillitzer. Todesmutig sprang er uns zur Seite, nachdem Bruder King wegen eines Brandes in seiner Breslauer Stützstrumpffabrik kurzfristig absagen musste.
Milkislav, es war ein tolles Wiedersehen. Bleib, wie wir sind.
Schöne Hexerei in der Hexe!
Es war schön in der Hexe Gröbenzell. Dillitzer hatte die Ehre, eine gute Stunde Best-Of-Programm zu spielen. Großen, lieben Dank an Mick, die nicht nur die Stage-Technik supercool beherrscht hat, sondern die Musiker auch mit Essen, Getränken, gutem Rat und super Stimmung versorgt hat! Dank auch an Ska Jah, die nach uns gespielt haben: Super lässig drauf — wie der Bandname schon vermuten lässt
HDillitzerexe (Dillitzer in der Hexe)
Am Sonntag um 20 Uhr wird die beste vulgarischste Band Münchens anlässlich des
60 jährigen Jubiläums von Gröbenzell im Kultlokal “Die Hexe” erscheinen.
Das wird schön!
Heute: House of Music mit Video
Heute abend ab 20 Uhr findet der House of Music Bandcontest statt, Beginn um 19 Uhr, der Eintritt ist frei!
Und hier sind die Finalisten:





